Kirchweih in Schweinau 2008

Gestern eröffnete die Schweinauer Kirchweih die diesjährige Kirchweih-Saison in Nürnberg. Als Hauptattraktionen warten wir immer ein Bierzelt und ein Auto-Scooter auf die Besucher. Zudem sind alle klassischen Buden vertreten. Im Bereich Essen und Trinken sind dies ein Langos-Stand, zwei Süßigkeiten-Geschäfte, drei Grillbuden, zwei Fischbrater und der Warsteiner-Stand. Ansonsten bietet sich die Möglichkeit zum Karussel fahren, Dosen werfen, Spicker werfen, Schießen, Losen und Schiffschaukeln.

Die Kirchweih ist wie schon in 2007 deutlich anders aufgebaut als in den vorangegangen Jahren. Die Budenstraße befindet sich nun dort, wo früher ein großes Bierzelt stand. Das Bierzelt ist dafür deutlich geschrumpft, bietet nur noch Getränke aber keine Speisen mehr, verzichtet auf den Boxkampf und wurde an das Eck der Bushaltestelle verlegt. Der früher durch Buden gefüllte Bereich entlang der Zweibrückener Straße besteht nur noch aus zwei Klohäuschen, anstatt drei großer Losbuden gibt es nur noch eine kleine, die beiden Buden der Kindergärten sind ganz weggefallen, Ponyreiten ist verschwunden, anstelle zweier großen Schiffschaukeln gibt es nur noch eine kleine, statt zwei Schießbuden nur noch eine, die Spielzeuggeschäfte sind weg, usw. Insgesamt ist das geschlossene Erscheinungsbild zugunsten einer losen Ansammlung von eher kleineren Buden verloren gegangen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Schweinauer auf ihrer Kirchweih dürfte damit deutlich sinken, zum längeren Verweilen lädt sie eher nicht mehr ein.

Eisbär Flocke im Nürnberger Tiergarten

Seit Mitte der Woche kann Eisbär Flocke im Nürnberger Tiergarten besucht werden. Am ersten Tag nur von geladenen Medien-Berichterstattern, inzwischen auch von der Öffentichkeit.

Der Tiergarten hat sich vorbildlich auf den erwarteten Besucheransturm vorbereitet. Bereits an den Bushaltestellen der Linien zum Tiergarten, wird auf Flocke hingewiesen. Am Eingang des Tiergartens wartet ein zusätzliches Kassenhäuschen auf die Besucher, anschließend erhält man eine spezielle Flocke-Broschüre, die den Weg zum Eisbärengehege weist. Dort angekommen reiht man sich zunächst in die Warteschlange an der Unterführung neben dem Gehege der Eisbären-Mutter Vera ein. Nach jeweils 15 Minuten wird die nächste Gruppe auf die speziell für Flocke aufgestellte Tribüne durchgelassen. Die Sicht ist sowohl von der Tribüne als auch direkt an der Absperrung zum Gehege sehr gut. Flockes Pfleger gibt sich größte Mühe, den Besuchern des Tiergartens möglichst viel von Flocke zu zeigen. Er spielt Fangen oder Ball mit ihr, füttert Flocke oder führt sie an das Wasser.

Doch nicht nur wegen Flocke lohnt ein Besuch des Tiergartens. Die weitläufige Anlage lädt zum Spazierengehen ein und bietet von Elefanten, Giraffen, Affen, Raubtieren über Pinguine bis hin zu Vögeln fast jede interessante Tierart.

Frühlingsball 2008

Am 5.April 2008 fand zum ersten Mal der Frühlingsball in der Stadthalle Fürth statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Serviceclubs der Region, u.a. dem Lions Club, Inner Wheel, Leos, Round Table, Rotary oder Zonta. Als Hauptsponsor konnte das Unternehmen QUELLE gewonnen werden. Alle Einnahmen der Veranstaltung kamen der Kinderklinik Fürth zur Errichtung einer psychologischen Kindertagesstätte zugute.

Beginnend um 19 Uhr konnten sich die zahlreichen Gäste in Abendgarderobe zunächst mit einem Cocktail auf den Abend einstimmen, professionelle Fotos machen lassen, ein Souvenir mit Gravur erwerben oder eine Kaffee in der QUELLE Lounge trinken. Um 20 Uhr wurde der Ball durch einige offizielle Ansprachen eröffnet, bevor Artist Eric Bergmann mit einer Artistikshow das Publikum unterhielt.

Anschließend führte die Showband Pegasus durch das Tanzprogramm auf der teilweise sehr überfüllten Tanzfläche. In den Tanzpausen begeisterten sowohl das A capella Quintett „Terzinfarkt“, die Lateinformation der Tanzschule Bogner aus Schwabach als auch die Show einer Samba-Schule das Publikum. Um Mitternacht wurden zudem die Gewinner der großen Tombola, ebenfalls zugunsten des guten Zwecks ermittelt. Die hochwertigen 250 Preise konnten über nummerierte Lose zum Stückpreis von 5 Euro gewonnen werden, wobei am Ende nur eine von vier Losfarben zu den Gewinnlosen erklärt wurden. Hatte man von jeder Farbe mindestens ein Los erworben, war ein Gewinn also sicher.

Kritik kann nur an der unverständlichen Sitplatzverteilung geübt werden. Während alle Plätze zum gleichen Preis zu haben waren, gab es doch deutliche Unterschiede zwischen den Plätzen direkt an der Tanzfläche und den Plätzen an einer Ecke des Raumes hinter der Treppe zum Erdgeschoss. Hier war aufgrund mangelnder Akustik weder die zahlreichen Ansprachen noch die Musik richtig zu verstehen. Zu sehen gab es für einen Teil der Plätze in diesem Bereich ebenfalls nichts, da die Tische nicht quer in Richtung der Bühe aufgestellt wurden, sondern so, dass man mit dem Rücken dazu sitzen musste. Auf diese Plätze hätte der Veranstalter entweder verzichten müssen oder sie zu einem deutlich günstigeren Preis verkaufen. Mit kleinen Optimierungen könnte sich der Frühlingsball aber als regelmäßige Veranstaltung und Ergänzung zum Sommernachtsball etablieren.