Musical “Die Piratenkönigin”

1. November 2007

Das Musical “Die Piratenkönigin” feierte am Dienstag, den 30.10.2007, Premiere im Genossenschaftsaalbau Bauernfeind. Das Gebäude am Matthäus-Hermann-Platz, unweit der U-Bahn-Haltestelle “Bauernfeindstraße”, grenzt direkt an eine Gaststätte und eignete sich gut eine Musicalproduktion im kleineren Rahmen.

Vor und in der Pause der Vorstellung wurde eine umfangreiche Auswahl an Süßigkeiten, Eis, Salaten, Brezen und belegten Brötchen für die Zuschauer angeboten. Es bestand ebenfalls die Möglichkeit, an einem Verkaufsstand Kleinigkeiten zum Thema Piraten und ein Programmheft zu erwerben sowie an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Pünktlich um 19:30 Uhr konnte die Vorstellung beginnen. Leider hatte man von Anfang an mit großen Tonproblemen zu kämpfen (ausfallende Mikrofone, quietschende Lautsprecher, verzerrte Stimme) zu denen später noch eine kurze Störung der Lichtanlage kam. Für eine Premiere ist das aber in Ordnung, bei den nächsten Vorstellungen wird dies sicherlich ganz anders aussehen.

Das Musical an sich konnte durch professionelle Darsteller überzeugen, die gut zu Ihren Rollen passten und i.d.R. ihre Texte und Lieder stimmungsvoll vortrugen. Die Musik bestand überwiegend aus mitreißenden Stücken und Piratenmelodien, die für eine äußerst kurzweilige Vorstellung sorgten. Auf der Bühne konnten durch Öffnen und Schließen eines Vorhangs im Wesentlichen zwei gut gestaltete Umgebungen dargestellt werden: ein karibisches Piratendorf und ein Schiff der britischen Marine.

Kurz zur Geschichte:
Eine Gruppe Piratinnen und deren Anführerin Charly leben auf einer Insel in der Karibik. Überraschend werden zwei Schiffbrüchige auf der Insel angespült, die für viel Wirbel unter den Piratinnen sorgen und schließlich die Piratenkönigin in eine Liebesgeschichte mit gutem Ende verwickeln.

Für Eintrittspreise ab 17,50 € kann man bei der “Piratenkönigin” noch bis zum 1.März 2008 über drei Stunden gute Unterhaltung erleben. Vorverkaufsstellen finden sich überall in Franken, u.a. am NN TicketCorner an der Mauthalle.

Die Piratenkönigin

Consumenta 2007

30. Oktober 2007

Am Samstag, den 27.10.2007, wurde vor zwei Tagen die Consumenta 2007 eröffnet. Zum Auftakt konnten bereits 32.000 Besucher verzeichnet werden, was jedoch unter den Besucherzahlen des Vorjahres lag.

Im Rahmen der Consumenta kann diesmal auch die zweitägige Immobilien-Messe “EigenHeim 2007″ und der “Gesundheitspark” besucht werden. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch sollte jedoch das kommende Wochenende im November werden. Hier kann nicht nur Halle 7 mit dem Thema “Kids in Action”, sondern auch die hoch-interessante Erfindermesse IENA besichtigt werden. Diese ist nur an zwei Tagen für das allgemeine Publikum zugänglich und lohnt auf jeden Fall den Besuch.

Traditionelles Highlight sind wie immer Halle 8 + 9 mit kulinarischen, regionalen und internationalen Spezialitäten sowie zahlreichen Gelegenheiten, Speisen und Getränke zu probieren. Auch Halle 6 mit Gesundheitsangeboten und Halle 5 mit Mode, Schmuck und Textilien kann überzeugen, während Halle 1 mit der Info-Consumenta und Ständen aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Ministerien, Verbänden und Organisationen in der Vergangenheit deutlich interessanter war.

Die Consumenta hat inzwischen übrigens Ihr eigenes Blog. Zu finden ist es hier!

Die lange Nacht der Wissenschaften 2008

29. Oktober 2007

Neben der Blauen Nacht und dem Tag der Offenen Tür ist “Die Lange Nacht der Wissenschaften” eine der besten Gelegenheiten, einen Einblick in zahlreiche Nürnberger Institutionen zu erhalten. Auch Erlangen und Fürth waren bei der diesjährigen Veranstaltung am 20.10.2007 wieder dabei.

Von 18 bis 1 Uhr wurden über 550 Programmpunkte von den teilnehmen Unternehmen und Einrichtungen, über den Großraum Nürnberg verstreut, angeboten. Um den Überblick zu behalten stand eine über 180-seitiges Programmheft mit detaillierten Beschreibungen zu allen Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung.

Das umfangreichste Programmangebot steuerten sicherlich die Hochschulen der Region, wie die Universität Erlangen-Nürnberg und die Georg-Simon-Ohm-Hochschule bei. Besonderes Highlight und gut besucht war erneut die Zaubervorlesung zum Thema “Raumschiff Alchemie” im Erlanger Audimax, bei der Rudi van Eldik eine bunte Mischung aus chemischen Experimenten präsentierte.

Bei den zahlreichen Firmen-Besichtigungen zog das Fürther “Siemens Airport Center” zahlreiche Besucher an. Hier konnte die von Siemens hergestellte Flughafentechnik an einer Check-In-Anlage begutachtet werden und nach längerer Wartezeit eine Führung durch die drittkomplexeste Gepäckförderanlage in Deutschland unternommen werden. Auch am späten Abend war man dort noch bemüht, den Besuchern kostenlose Getränke und Essen anzubieten, obwohl deutlich bemerkbar war, dass man mit einem solchen Besucheransturm nicht gerechnet hatte.

Siemens Airport Center

Die Nachtwächterin

12. Oktober 2007

Stadtführungen bei denen man Nürnberg bei Nacht erleben gibt es zahlreiche. An dieser Stelle sollen daher einige ganz spezielle Führungen vorgestellt werden. Den Anfang macht die “Nürnberger Nachtwächterin“.

Die Stadtführerin Dr. Ute Jäger empfängt Ihre Gäste in der traditionellen Kleidung einer Nachtwächterin am Schönen Brunnen auf dem Hauptmarkt. Führungen findet dort von März bis September an Freitagen, Samstagen und Sonntagen um 21 Uhr, von Oktober bis Dezember um 19 Uhr statt und dauern ca. 2 Stunden. Für ein Entgelt von 6 Euro wird dabei bei jedem Wetter durch die Stadt geführt.

Folgende Themenführungen werden angeboten:

  • Muffel & Co.
  • Dürer & Co.
  • Henker & Co.
  • Krämer & Co.
  • Schätze der Nacht
  • Schnüffler, Spitzel und Verräter
  • Advent in der Stadt

Eine genaue Beschreibung der Führungen finden Sie auf der Webseite. Zu jedem Thema werden historische Geschichten erzählt und die Besucher dazu an die entsprechenden Ort in Nürnberg geführt.

Besonders positiv hervorzuheben ist das große geschichtliche Hintergrundwissen der Nachtwächterin, das in den größtenteils wahren Geschichten besonders gut zur Geltung kommt. Ein Highlight ist zudem der am Ende der Führung auf einem Horn gespielte Nachtwächter-Ruf.

Wer nach einer noch kurzweiligeren und aufwändiger inszenierten, dafür aber historisch weniger fundierten, Führung sucht, ist jedoch wahrscheinlich mit der Führung von Geschichtenerzähler Marco Kirchner besser aufgehoben. Ein Bericht darüber folgt in Kürze.

Fürther Michaelis-Kirchweih 2007

30. September 2007

Gestern wurde in Fürth die Michaelis-Kirchweih 2007 eröffnet. Im Jahr des 1000-jährigen Stadtjubiläums findet die traditionsreiche Veranstaltung sogar extra-lange statt: ganze 16 Tage, bis zum 14.Oktober, kann die Kirchweih besucht werden.

Fürther Michaelis-Kirchweih 1

Wie in jedem Jahr zeichnet sich die Michaelis-Kirchweih besonders durch ihre Vielseitigkeit aus. Neben Fahrgeschäften wie auf dem Volksfest, Ständen zum Essen und Trinken wie auf dem Altstadtfest und kleinen Buden wie auf einer Stadtteil-Kirchweih warten Verkaufstände, wie der Billige Jakob oder Fischhändler, auf die Besucher.

Highlight der Kirchweih ist der große Erntedankfestzug am Vormittag des 7.Oktobers, dem verkaufsoffenen Sonntag. Lohnenswert sind zudem die beiden Feuerwerke am 08. und 14.Oktober sowie der Familientag mit ermäßigten Angeboten am 09.Oktober.

Fürther Michaelis-Kirchweih 2

Zugang – Friedhof und Kunst

27. September 2007

Seit genau 100 Jahren besteht die Friedhofsverwaltung in Nürnberg. Dieses Jubiläum soll mit der Ausstellung “Friedhof und Kunst” auf dem Nürnberger Westfriedhof begangen werden.

Gezeigt wird zeitgenössische Kunst elf verschiedener Künstler, die speziell für den Ort geschaffen wurde und sich mit ihm beschäftigt. Die Kunstwerke sind dabei über das ganze Gelände verteilt. Beispiele sind:

  • Michaela Biet: zersetzende Salzsteinbüste
  • Meide Büdel: “Alpha/Omega”, fünf wassergefüllte Gruben
  • Heike und Helmuth Hahn: stilisiertes Schiff
  • Hubertus Heß: mit weißen Federn gefüllter Glassarg
  • Christian Rößner: Holzskulptur “Weiter geht’s”
  • Ralf Siegemund: “Wem die letzte Stunde schlägt”, fünf Uhren

Die Ausstellung kann noch bis 30.November 2007 täglich von 8 bis 16 Uhr auf dem Westfriedhof Nürnberg besichtigt werden.

Buchbericht: Merian Nürnberg

26. September 2007

Die Zeitschrift Merian beschäftigt sich in Ihrer aktuellen Ausgabe mit Nürnberg. Nach 1950, 1966 und 1981 erscheint damit nach 26 Jahren das vierte Heft über die Stadt.

Für 7,50 Euro erhält man eine Zeitschrift mit 138 Seiten und einem herausnehmbaren Stadtplan mit Tipps, die insbesondere durch ungewöhnliche und schöne Fotografien besticht. Auch die einzelnen Berichte sind von hochklassigen Autoren verfasst und beschäftigen sich auf unterhaltsame Weise mit interessanten Themen von Fussball über Künstler bis hin zur Wirtschaft. Der Serviceteil am Ende gibt zudem konkrete Reiseinformationen und Tipps für Besuche der Sehenswürdigkeiten.

Das Heft umfasst folgende Themen:

  • Nürnberger Allerlei: Kurzberichte
  • Frischer Wind in alten Mauern: Fotoserie über Altes und Neues in Nürnberg
  • Schönste kleine Großstadt der Welt: Allgemeines zu Nürnberg, dessen Historie und den Nürnbergern von Klaus Schamberger
  • Und die Legende lebt doch: Die Geschichte des 1.FC Nürnberg
  • AD – Markenzeichen eines Genies: Das Leben des Albrecht Dürer
  • Franken-Power: Wirtschaft und Weltfirmen in Franken
  • Was vom Glanz der Vorfahren blieb: Die Nachfahren des Nürnberger Adels
  • Paraden, Pannen und Politik: Besuche wichtiger Herrscher des Mittelalters in Nürnberg
  • Ein Land für Leib und Seele: Interessantes zur Fränkischen Schweiz
  • Zeitreise ins Unfassbare: Der Umgang mit dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
  • Fiorda, auserwählte Stadt: Geschichte der Juden in Fürth
  • Von falschen Verehrern gerettet: Adam Kraft und sein Werk
  • Reise-Service: Sehenswürdigkeiten, Kultur, Essen und Trinken, Nachtleben, Stadtrundgang, Unterhaltung, Geschichte

Insgesamt ist Merian Nürnberg sowohl für Touristen als auch für Einheimische eine lohnenswerte Anschaffung, da die Artikel und Fotografien die Stadt aus vielen unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und zahlreiche Geheimtipps enthalten. Zudem ist davon auszugehen, dass die nächste Ausgabe über Nürnberg erst in vielen Jahren erscheinen wird.

Tag der offenen Tür bei der Nürnberger Versicherung

25. September 2007

Beim Tag der offenen Tür der Nürnberger Versicherung am 23.September 2007 konnten Besucher einen Einblick in den Business Tower an der Ostendstraße erhalten. Geboten wurden ein umfangreiches Programm mit Spielen auf der Biene Maja-Kinderinsel für die Kleinen, einem Stand der Freiwilligen Feuerwehr, Improvisationstheater des Theaters Pfütze, eine Hauptbühne mit Moderatoren von Radio Charivari und Livemusik der Band Tough Talk sowie Stände mit Infos rund um die Reit- und Fahrradrennsport-Aktivitäten der Versicherung.

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Wer bereit war eine Wartezeit in Kauf zu nehmen, konnte zudem mit einem Aufzug an die Spitze des Business Towers gelangen und den Blick über Nürnberg genießen. Gut zu sehen waren von hier die zahlreichen Hubschrauber-Rundflüge vom Hubschrauber-Landeplatz aus, die unter den Besuchern verlost wurden.

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Altstadtfest 2007

23. September 2007

Am Montag, den 24.September 2007, endet das diesjährige 36.Nürnberger Altstadtfest. Es bietet sich also zum letzten Mal die Gelegenheit, bei bestem Spätsommerwetter die 39 Häuschen rund um den Hans-Sachs-Platz und die Insel Schütt sowie den Vergnügungspark am Gewerbemuseumsplatz aufzusuchen. Trotz des Verbots von Musikverstärkern ist bis 23 Uhr sicher noch einmal für ausreichend Stimmung gesorgt.

Auf dem Hauptmarkt kann zudem bis 19 Uhr noch einmal der Nürnberger Herbstmarkt mit zahlreichen interessanten Verkaufsständen besucht werden.

Tanz-Open-Air in der Katharinenruine

23. September 2007

Einmal im Jahr veranstaltet die Tanzschule Schlegl in der Katharinenruine eine Tanzveranstaltung unter freiem Himmel. Das diesjährige Tanzevent am 21.September 2007 profitierte von dem guten Wetter, so dass auch am Abend (Beginn: 19 Uhr) nicht gefroren werden musste.

Neben zahlreichen abwechslungsreichen Tanzrunden überzeugten insbesondere die Show der “Dance4Fans”-Gruppe der Tanzschule Schlegl. Während am Anfang noch viel Platz zum Tanzen vorhanden war, wurde es später aufgrund des großen Andrangs doch etwas schwieriger. Zum Schluss bestand noch die Möglichkeit zum Weitertanzen die nahe gelegene Tanzschule zu besuchen.

Tanz-Open-Air in der Katharinenruine 2007